Storys

Wie der Gunung Batur auf Bali mein Leben grundlegend veränderte

Zunächst ist zu sagen: Ich bin nicht geschaffen für die Berge. Wer auch immer sich mich ausgedacht hat – der hat dabei sicherlich nicht an eine toughe Bergsteigerin gedacht. Meine Beine sind zu kurz, meine Kondition ist unterirdisch und in der bunten Sammlung meiner diversen Ängste ist die Höhenangst nicht unbedingt die Geringste.

Im Laufe meines Lebens wurde ich schon auf manchen Berg hinaufgejagt (wer schon einmal in der Pfalz war, der kennt vielleicht die sagenumwobene Kalmit – meine Waden brennen schon, wenn ich nur daran denke). Versteht mich nicht falsch – ich liebe die Aussicht und einem Tag in der Natur kann ich wirklich viel abgewinnen. Und ich finde auch, dass allein der Blick auf eine Berglandschaft der Seele irgendwie Ruhe gibt. Aber das Bergsteigen an sich, das ist echt nicht mein Ding. Und ich verstehe auch nicht, was andere Menschen daran finden. Nicht ohne Bewunderung glotze ich aber dennoch Radfahrer an, die sich auf den gewundenen Straßen einen Berg hinaufquälen, während ich an ihnen im Auto vorbei fahre. Und ich ziehe meinen Hut vor dem Mut, den man haben muss, wenn man sich gar an einer steilen Felswand hinaufarbeitet. Aber für mich – das dachte ich immer – ist das einfach nichts. Bergsteigen und ich – das wird niemals was werden.

Und dann verliebte ich mich Hals über Kopf in Bali. Ich hatte die Insel, ihre wunderschöne Natur mit den sattgrünen Reisfeldern, den Tempeln mit den vielen Dächern und den geheimen Stränden stets aus der Ferne angehimmelt. Irgendwie hatte ich schon immer geahnt, dass ich Bali lieben würde. Und so war es dann auch. 2015 reiste ich mit meinem Freund endlich dort hin und es war eine Offenbarung. Ich liebte alles an Bali. Die hingebungsvolle, mehrheitlich vom Hinduismus geprägte Kultur, der Duft nach den speziellen Räucherstäbchen in den bunten Opfergaben, die wirklich überall zu finden sind, das pikante, exotische Essen, die gelebte Yoga-Kultur … einfach alles. Und mitten auf der Insel thront der mächtige Mount Batur nebst dem Mount Agung – zwei Vulkane, die sich so hoch erheben, dass ihre Gipfel oft von Wolken umkränzt sind und die aussehen wie ferne Götter.

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Tatsächlich hat der Mount Batur bei den Balinesen einen göttlichen Status, ebenso wie das Meer. Der Gunung Natur, wie die Balinesen sagen, ist jedoch ein temperamentvoller Gott – in den letzten 200 Jahren ist der Vulkan etwa 20 Mal ausgebrochen. Und zwar dergestalt, dass  Gefahr für Leib und Leben der Anwohner am Fuße des Vulkans bestand. Der heftigste Ausbruch ereignete sich 1917. Damals starben über 1000 Menschen und es wurden 2000 Tempel zerstört. Kaum zu glauben, dass solch eine Kraft in diesem majestätisch ruhenden Riesen tobt.

In den 13 Tagen, die wir auf Bali verbrachten, unternahmen wir so viel, als wollten wir uns die Insel förmlich einverleiben. Auch den Gunung Batur umschwirrten wir. Wir aßen köstlichen Fisch aus und betrachteten den Tempel direkt am Batur-See, der zu Füßen des Berges glitzert, und genossen dabei die herrliche Aussicht. Aber der Blick aus der Ferne genügte mir.

Wieder zu Hause, war die Sehnsucht nach Bali direkt wieder da. Und ohne darüber zu sprechen, waren wir uns sicher: Wir mussten dort wieder hin. Vor unserer zweiten Reise machten wir einen Plan mit Dingen, die wir unbedingt auf Bali machen wollten. Dinge, die wir noch nicht kannten. Es hatte sich aber gezeigt, dass wir in unserem riesigen Erfahrungshunger schon fast alles auf der Insel abgehakt hatten – außer einer Sache. Einer Klettertour auf den Gunung Batur – eines der letzten Geheimnisse Balis, das wir noch nicht gelüftet hatten. Es nagte – zugegeben – ein bisschen an mir, dass wir den Berg nicht bezwungen hatten. Vor allem nachdem ich Freundinnen von der Aussicht schwärmen hörte. Ich musterte die beiden abschätzig. Wenn die das konnten … ? Vielleicht war es nicht so schlimm.

Ein aberwitziger Entschluss

Ich informierte mich also. Eine ganze Horde an Reiseleitern, Agenturen und privaten Fahrern boten „Sunrise Trekking“ auf den Mount Batur an. Und ich sah die Sache allmählich entspannter. Wenn der Aufstieg so beschwerlich wäre, würden sich doch nicht scharenweise Touristen täglich auf den Berg schleppen, dachte ich.

Ich gebe zu, es verletzte meine Gefühle minimal, dass mein Freund ein bisschen lachte, als ich ihm den Vorschlag unterbreitete. Ich und Bergsteigen, ja, I know. Als ihm dann klar wurde, dass ich das ganze ernst meinte, hatte er wiederum daran zu knabbern.

Aber es kam schließlich der Tag – oder vielmehr die Nacht – in der wir im Toyota unseres Fahrers Wayan durch die nächtlichen Straßen Ubuds in Richtung Mount Batur bretterten. Verblichene Girlanden aus Palmblättern beugten sich müde über die Straßen und ein paar betrunkene Touristen stolperten in ihre Homestays und Hotels zurück. Und wir – bis zur Lächerlichkeit eingepackt in Pullis und Ponchos – wollten einen Berg besteigen.

Es war drei Uhr in der Nacht, als wir auf dem Parkplatz am Fuße des Vulkans auf unsere Bergführerin Made trafen. Sie und Wayan würden uns nach oben begleiten. Wayan hatte uns schon grinsend erzählt, dass er ein paar Leckerbissen fürs Frühstück im Rucksack hatte. Aber vorher: Der Aufstieg. Jeder von uns bekam eine Taschenlampe in die Hand gedrückt (Warum hatte ich eigentlich gedacht, dass der Weg ausgeleuchtet sein würde?) und wir marschierten los. Ich hatte keine idealen Klamotten und Schuhe mitgenommen, was mir in diesem Moment klar machte, dass ich bis zu jenem Moment noch gar nicht realisiert hatte, dass wir das wirklich machen. An meinen Füßen hatte ich quietschgrüne Billigturnschuhe von Aldi, die ich in so einem „Ab jetzt mach ich wieder RICHTIG Sport“-Moment gekauft hatte. Außerdem trug ich einen Poncho ohne Kordel und ohne Ärmel (clever!).

Die erste Etappe

Das erste Stück in Richtung des Berges führte über sandigen Boden und vorbei an schlafenden Tomaten- und Chili-Feldern. Meine Füße sanken immer wieder in den Sand ein und ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht voran zu kommen. Während Made und Wayan vor uns schnellen Fußes voran kamen (und ich fast einen epileptischen Anfall davon bekam, dass Wayan den Arm mit seiner Taschenlampe ständig vor und zurück bewegte), stapften mein Freund und ich wie zwei müde Nilpferde durch den Sand. Wir hatten noch nicht einmal mit dem Aufstieg begonnen, da schälten wir uns schon aus unseren Pullis und Ponchos und stopften beides in die Rucksäcke. Als dann bald darauf ein leichter Anstieg begann, waren wir dankbar um jede kühle Brise, die durch die Chili-Felder auf unsere Gesichter strömte. Hier hatte ich ein kleines Hoch. Der Anstieg war erträglich und mit Genugtuung sah ich Taschenlampenlichter noch ein gutes Stück hinter und unter uns von anderen Touristen, die sich das gleiche vorgenommen hatten. Aber vor allem war es einfach MAGISCH. Der Himmel war genau über uns klar und ich sah so viele Sterne über uns leuchten wie noch nirgendwo sonst. Bis auf das Mondlicht und unsere Taschenlampen war es vollständig dunkel, doch der Mond war so voll, dass er einen leichten Glanz auf alles zauberte. Und irgendwo ganz in der Nähe, in der Dunkelheit vor uns, konnte man den göttlichen Berg fast schon atmen hören.

Als wir etwa eine halbe Stunde später den Sammelpunkt vor dem eigentlichen Aufstieg, wie ich dann dramatischerweise feststellen musste, erreichten, hörte man hauptsächlich mich atmen. Laut. Keuchend. Schweißnass ließ ich mich für eine „5-Minute-Break“ auf einer Bank nieder, was die umstehenden Getränkeverkäufer anzog wie das Licht die Motten. „Coca Cola?“ wurde ich von allen Seiten gefragt, aber ich winkte zerknirscht ab und hielt mich an meinem Wasser fest. Als ich mich zurücklehnte und meinen Kopf in den Nacken legte, sah ich dann etwas, das mir den Atem stocken ließ: In einer Linie, nahezu senkrecht über unseren Köpfen, bewegten sich kleine Lichtkegel aufwärts. Taschenlampen! So steil war also der Aufstieg.

Ich hätte schier geweint.

„Hey Pokémon! Let’s go!“ rief Made gut gelaunt. Sie hatte uns vorher erzählt, oben auf dem Berg säße ein ganz seltenes Pokémon. Von mir aus hätte dort oben auch Mr. Universum nackt auf einem Topf voll Gold sitzen können. In diesem Moment fiel ich innerlich zusammen wie ein Kartenhaus. Aber aufgeben, noch bevor ich es überhaupt versucht hatte? Das kam auch nicht in Frage. Die Sonne sollte um 6 Uhr aufgehen – das waren zweieinhalb Stunden, die ich irgendwie überleben musste. Also: Pokémon – Go!

Wenn ich mich vorher der Wahnvorstellung hingegeben hatte, dass es doch gewisse Bequemlichkeiten für die Touristen geben musste, sollte ich mich getäuscht sehen. Was hatte ich eigentlich gedacht? Dass die Balinesen Treppen und Geländer in den Berg geschlagen hätten? Eventuell einen Fahrstuhl installiert oder wenigstens einen Treppenlift? Ha. Ha. Kann ich nur lachen.

Kaum breiter als ein Ziegenpfad war der Weg, der sich im Zickzack nach oben schlängelte. Zerklüftetes Vulkangestein bedeckte den Boden, manchmal auch hauptsächlich Sand und man wusste nie, ist der Boden unter dir fest oder trittst du gleich eine kleine Steinlawine los. In ein veritables Dilemma brachte mich die Taschenlampe. Hatte ich sie in der Hand, fehlte mir eine Hand zum Festhalten. Steckte ich sie weg, war ich förmlich blind.

Auf halber Höhe machte ich dann den großen Fehler mich umzudrehen. Die Lichter im Dorf am Fuße des Vulkans zeigten mir deutlich wie hoch wir waren. Und die Tatsache, dass der Weg direkt hinter meinen Fersen steil nach unten in den Abgrund führte, zeigte mir wiederum, dass diese ganze Sache verdammt steil und ganz und gar nicht so save war, wie ich gedacht hatte. Da erwachte dann auch plötzlich die Angststörung wieder gähnend, riss kurz die Augen weit auf und klammerte sich dann hysterisch an meinen Magen. „Ich sterbe hier oben“, schoss es mir kurz durch den Kopf. „Und das aus eigener Blödheit.“ Ich hatte doch gewusst, dass ich nicht zum Bergsteigen gemacht bin. Warum hatte ich mich nicht an meine eigene Regel gehalten?

Aber es half ja nun nichts mehr. Vor dem dunklen, steilen Abstieg hätte ich mich noch mehr gefürchtet – Auge in Auge mit dem Abgrund – als es jetzt weiter durchzuziehen. „Noch 20 Minuten“, sagte Made. Wie schon seit gefühlten Stunden. Es gab mir ein bisschen Auftrieb, als uns ein Pärchen auf dem Abstieg entgegen kam. „No, no! Too much!“ stöhnte das Mädchen und rollte kopfschüttelnd die Augen. Ihr Partner zuckte die Schultern, sah aber auch erleichtert aus. Immerhin wären wir jetzt nicht die ersten, die aufgeben, dachte ich mir dann. Aber eigentlich wollte ich nicht aufgeben.

Auf dem Dach der Welt (also fast)

Irgendwann sagte Made zum 493. Mal an diesem megafrühen Morgen „Only 20 Minutes left“ und zeigte aber dieses Mal in Laufrichtung. Und tatsächlich – das Ende war in Sicht. Es war eine Erleichterung. Trotzdem zitterten und brannten meine Beinmuskeln (so es denn da welche gab) so sehr, dass Made mich regelrecht nach oben ziehen musste. Die Felsen waren nun zwar stufenartig zu erklimmen, allerdings ging mir jede dieser „Stufen“ gefühlt bis zur Hüfte. Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit (oder seit jeher?) spürte ich, wo mein Körper an seine Grenzen kam. Und hey – 1717 Meter sind schon ok, um an seine körperlichen Grenzen zu kommen, also da kann man nicht meckern.

Ich habe mich selten so zufrieden, erleichtert und stolz gefühlt als in dem Moment, in dem wir oben das kleine Plateau erreichten, auf dem eine kleine Schutzhütte stand. Ein paar Touristen waren schon vor uns angekommen und saßen auf Bänken, wir taten erst mal das Gleiche. Etwas konsterniert gewahrte ich eine alte Balinesin von etwa Ende 60, die einen Korb mit Getränken hier hochgeschleppt hatte. Sie sah aus wie das blühende Leben. Anerkennend kaufte ich ihr eine Coca Cola ab. Dann zogen wir uns bis zum Sonnenaufgang in die Schutzhütte zurück und verspeisten Wayans Süßigkeiten, die er aus dem Rucksack zauberte. Leckere, klebrige Kokosküchlein, die in flüssigem Palmzucker schwammen. Man musste sie vollständig verschlingen und sie im Mund zerplatzen lassen, wenn man nicht wollte, dass das süße Zuckerwasser unkontrolliert in die Gegend spritzte.

Und dann war es soweit.

Made positionierte uns auf einer Bank direkt vor einem atemberaubenden Ausblick. Und wir warteten gemeinsam auf den Sonnenaufgang.

Nie habe ich so etwas Magisches gesehen. Etwas so Ergreifendes. Und ich glaube, ich habe noch nie die Geduld aufgebracht, die Sonne komplett aufgehen zu sehen. Jetzt, geschafft, aber glücklich, konnte ich das. Es war der Traum.

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Der Himmel war nicht vollständig wolkenfrei, aber ich werde unseren blauen Sonnenaufgang niemals vergessen. Als der Himmel rosa wurde, brachte uns Made ein Frühstück. Über dem heißen Vulkandampf weichgelochte Bananen-Toasts und der unvergleichliche, starke, Tote-zum-Leben-erweckende Bali-Copi in einem so stattlichen Glas, wie ich es normalerweise nur aus der Pfalz kenne.

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Wir redeten ganz lange nichts und genossen einfach nur den atemberaubenden Ausblick und die überirdische Ruhe, obwohl wir bei weitem nicht die einzigen auf dem Berg waren. Und dann, plötzlich, drückte mir mein Freund ein kleines schwarzes Säckchen in die Hand, in dem er seine Handykameralinsen aufbewahrt. „Will er die mir jetzt schenken?“ dachte ich verstört, als ich sie in meine Hand schüttelte. Doch was zum Vorschein kam, war eine kleine, quadratische Schachtel mit kupferfarbenem Muster. „Mach auf“, sagte mein Freund und ich tat es. Und darin fand ich einen Ring. Mehr als ein Ring. Ich sah auf den ersten Blick, dass er den Ring selbst gemacht hatte. Er war aus Kupfer und statt einem Diamant befand sich darauf eine geschliffene, glänzende Mutter. Es war der Moment. Die große Geste. Der Augenblick, den ich mir so oft ausgemalt hatte und ich brauchte einen Moment, um zu verstehen, was vor sich ging.

„Das ist ein Ring“, sagte ich überflüssigerweise.

„Was meinst du: Sollen wir?“ fragte mich mein Freund.

„Das ist ein Heiratsantrag!“ sagte ich und er nickte lächelnd.

Er war nie ein Mann großer Worte gewesen, wohl aber ein Mann großer Taten. Ich sah den Ring und wusste, wie viel Zeit es ihn gekostet haben musste, ihn zu machen (6 Prototypen und 6 Arbeitstage, bis er zufrieden war, erfuhr ich später). Ich wusste, dass er mich liebte, aber erst in diesem Moment wurde mir schlagartig klar, wie sehr.

Und ich sagte ja.

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Hat es mich überfordert gleichzeitig eine solche Grenzerfahrung gemacht zu haben, vor einem solch wunderschönen Panorama zu stehen und einen Heiratsantrag zu bekommen?

Möglicherweise.

Zumindest weiß ich nicht mehr viel von dem anschließenden Touri-Programmm, zu dem uns Wayan animierte (Yay! Ein Foto vor dem Schild, auf dem steht, wie hoch wir geklettert sind!)

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Und Äffchen waren auch da.

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Auch das Erinnerungsfoto mit Wayan und Made ist nur noch eine dünne Erinnerung. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich am liebsten alle Menschen außer meinen Freund – Verlobten! fort geschickt, um den Moment ganz für uns zu haben. Aber das wäre vielleicht etwas viel verlangt gewesen.

Ich glaube, das war der längste Tag meines Lebens. Ich habe einen Berg bezwungen – obwohl ich mir geschworen hatte, niemals einen zu besteigen.

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Ich hatte etwas so Schönes, ja Erhabenes, gesehen, wie vielleicht nie zuvor in meinem Leben. Ein blauer Sonnenaufgang auf einem Götterberg auf der schönsten Insel, die ich mir vorstellen konnte.

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Und mein bester Freund hatte mich gefragt, ob ich mein Leben mit ihm verbringen möchte.

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Heute würde ich nie wieder sagen, ich steige niemals auf einen Berg. Der steinige Weg auf den Gunung Batur und alles, was danach kam, war mit das einschneidendste, schönste, weltbewegendste Ereignis meines Lebens. Dort oben und auf dem Weg dorthin habe ich meiner Angst den Mittelfinger gezeigt und Platz geschaffen für etwas wirklich Großes. Was wäre das wohl für ein Antrag geworden, wenn wir umgekehrt wären oder es gar nicht erst versucht hätten?

Der Mount Batur ist für mich heute ein Sinnbild dafür, dass es sich lohnt, die eigene Komfortzone ab und an zu verlassen – auch (oder gerade), wenn es beschwerlich ist. Man weiß nie, was einen auf dem nächsten Gipfel erwartet.

Und sei es nur die Erfahrung, dass der (eigene) Horizont viel weiter ist, als man dachte.

 

 

 

(Diese Geschichte erzählte ich euch im Rahmen der Blogparade „Sag niemals nie“ von Ariane von Heldenwetter.de., bei der ihr noch bis 17. März mitmachen könnt.)

 

 

 

3 Kommentare

  1. Wow – ich bin sprachlos! Gebannt habe ich deinen Text gelesen, konnte gar nicht mehr aufhören, habe mitgefiebert und hatte am Ende auch noch Pipi in den Augen 🙂 Wunderschön geschrieben! Vielen lieben Dank für den tollen Beitrag zu meiner Blogparade. Ich hoffe, ihr beide besteigt noch viele Berge gemeinsam 🙂

    1. Vielen Dank, liebe Ariane, für das liebe Kompliment. Und danke auch, dass Du die tolle Blogparade ins Leben gerufen hast! 🙂

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